SUBARU Geschichte

Unsere Geschichte

1917 - 1969

1917

VOM FLIEGEN UND FAHREN

Aus dem führenden japanischen Flugzeughersteller entwickelt sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Technologiekonzern Fuji Heavy Industries (FHI) – und mit ihm eine neu gegründete Automobilsparte namens Subaru. Die Marke macht mit innovativen Fahrzeugen von sich reden und legt damit den Grundstein für nachhaltiges Wachstum.

1917 wird in Gunma nördlich von Tokio das Aircraft Research Laboratory gegründet – ein Forschungslabor, aus dem sich bald der führende Flugzeughersteller Nakajima Aircraft entwickelt, der auch die japanische Luftwaffe mit Motoren und Flugzeugen beliefert.

Firmenportal der ersten Aircraft-Research-Laboratory-Fabrik in Ota City. Hier entstehen Jagdflugzeuge wie dieser Doppeldecker.

1950

Das Nachfolgeunternehmen Fuji Sangyo wird 1950 in zwölf kleine Firmen aufgeteilt. Fünf davon werden 1953 unter dem Dach von Fuji Heavy Industries vereint, darunter auch eine Automobilsparte.

1954

Im Februar 1954 präsentiert FHI den ersten Subaru PW-Prototypen: den P-1 im Pontondesign, das erste japanische Auto mit selbsttragender Karosserie.

Vorreiter: Der 4,24 Meter lange Subaru P-1 (oder 1500) entsteht 1954, geht aber nie in Serie. Stattdessen konzentriert man sich zuerst auf Kleinwagen – mit Erfolg.

1956

FHI ist auch auf anderen Feldern führend: Unter der Marke Fuji wird 1956 der erste japanische Bus mit Luftfederung gezeigt, der 1957 präsentierte T-1 Jet-Trainer ist das erste in Japan in Serie hergestellte Düsenflugzeug.

1958

1958 startet der Subaru 360 in der japanischen Kei-Car-Klasse: der erste in Serie produzierte Personenwagen von Subaru.

Japans erstes Volksauto: Mit dem 360 steigt Subaru in die Grossserienproduktion ein. Die erste Serie ist an ihren Scheinwerfer-Chromringen zu erkennen, während die überarbeitete Version in Wagenfarbe lackierte Umrandungen aufweist. Bis 1970 entstehen insgesamt knapp 400´000 Exemplare.

1960

In Gunma wird 1960 das neue Hauptwerk «Main Plan» eröffnet.

Gunma ist seit 1960 das Hauptwerk von Subaru und wächst schnell.

1961

Auf Basis des 360 wird 1961 der Transporter und Mini-Pickup Subaru Sambar eingeführt.

Unschlagbare Variabilität: Der Sambar demonstriert, wie intelligent sich drei Meter Länge nutzen lassen. Bis heute erfreut sich die vielseitig einsetzbare Baureihe reger Nachfrage.

1964

1964 wird in Gunma das Subaru Test- und Prüfgelände mit einem 1,6 Kilometer langen Rundkurs eröffnet.

1965

Die Aktivitäten des FHI-Konzerns werden 1965 in Automobile, Maschinenbau, Transport und Busse sowie Luftfahrt gegliedert.

1966

Erster japanischer PW mit Boxermotor und Frontantrieb: Der Subaru 1000 feiert 1966 Premiere.

Im Januar 1966 bezieht die Unternehmenszentrale das neu erbaute Subaru Building in Shinjuku.

1968

Mit der Gründung der Subaru of America, Inc. beginnt 1968 der Export in die USA, dem für Suaru bis heute wichtigsten Absatzmarkt und Produktionsstandort.

1970 - 1979

1970

BEGINN EINER NEUEN ÄRA

Die 1970er-Jahre formen die Marke Subaru in ihrer modernen Ausprägung. Sie steigt zur grössten Allrad-PW-Marke der Welt auf und treibt mit dem Markteintritt in Europa den internationalen Wachstumskurs voran.

Im Mai 1970 endet die Produktion des Subaru 360, das erste Volumenmodell der Marke.

1971

Auf der Tokyo Motor Show im Oktober 1971 wird der Kombi Subaru 1300 G 4WD mit Boxermotor und zuschaltbarem Allradantrieb als seriennaher Prototyp präsentiert. Ebenfalls im Oktober feiert der Subaru Leone seine Markteinführung.

Japanische Coupés kommen Anfang der 1970er-Jahre in Mode. Doch nur der zweitürige Leone bietet Allradantrieb.

1972

Der im September 1972 eingeführte Subaru Leone 4WD Station Wagon mit 1,4-Liter-Boxermotor läutet als erster allradgetriebener Grossserien-PW der Welt eine neue Antriebs-Ära ein.

1973

Mit der Premiere des Leone auf dem Amsterdamer Autosalon 1973 geht Subaru in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern an den Start.

1975

Ab 1975 ist der Leone mit Allradantrieb auch in Europa bestellbar.

1979

1979 präsentiert Subaru die zweite Leone-Generation, die in vielen europäischen Märkten als Subaru 1800 eingeführt und ab 1980 auch in der Schweiz angeboten wird.

1980 - 1989

1980

EIN SPÄTZÜNDER STARTET DURCH

Das neue Jahrzehnt steht auch im Zeichen des Einstiegs von Subaru in den anspruchsvollen Schweizer Automobilmarkt. Denn vor allem in gebirgigen Gegenden überzeugt die Marke auf Anhieb mit robuster und leistungsfähiger Technik – und baut sich eine treue Gemeinde begeisterter Kunden auf.

Mit Allradantrieb übernimmt der Subaru Sambar eine Pionierrolle im Kei-Car- und Microcar-Nutzfahrzeugsegment.

1982

Voll ausgebaut umfasst der Produktionsstandort in der japanischen Präfektur Gunma 1982 fünf Werke, darunter die Motoren- und Getriebeproduktion im Werk Oizumi. Dort werden Boxermotoren und später auch die stufenlosen CVT-Automatikgetriebe hergestellt.

1983

Als kürzester Allrad-Sechsplätzer aller Zeiten geht 1983 der Microbus Subaru Wagon an den Start.

1984

Als erster in Europa lieferbarer japanischer Kleinwagen verfügt der 1984 eingeführte Justy serienmässig über zuschaltbaren Vierradantrieb.

Der erste Justy zählt zu den kompaktesten 4x4-Modellen auf dem Markt. Dazu ist er relativ günstig eingepreist – und auf Anhieb ein Verkaufsschlager. Entsprechend lange wird die Baureihe angeboten; 1989 wird sie optisch überarbeitet.

1988

Als Spezialist für Motorsportaktivitäten wird 1988 Subaru Tecnica International (STI) gegründet. In den USA geht Subaru of Indiana Automotive, Inc. an den Start; das Werk Lafayette wird grösster Produktionsstandort.

1989

Der Subaru Legacy – der bis heute meistverkaufte Allrad-PW der Welt – debütiert 1989 auf der Frankfurter IAA.

In Japan eröffnet Subaru 1989 ein neues Test- und Forschungszentrum.

1990 - 1999

1990

AUF NEUEN WEGEN

Subaru betritt Neuland: Ob Rallye-WM, SUV- oder Kompaktklasse, der japanische Hersteller setzt konsequent auf Boxermotor und Allradantrieb – und wird dafür belohnt.

Subaru betritt Neuland: Ob Rallye-WM, SUV- oder Kompaktklasse, der japanische Hersteller setzt konsequent auf Boxermotor und Allradantrieb – und wird dafür belohnt.

Auftakt zu einem erfolgreichen Motorsport-Jahrzehnt: 1990 gewinnt der Subaru Legacy die Gruppe N in der Safari-Rallye. Später folgen mehrere Fahrer- und Konstrukteurstitel in der Rallye-WM mit dem Subaru WRX STI.

1992

Ein Zeichen für Qualität: Subaru gewährt ab 1992 eine neue Vollgarantie von drei Jahren und bis 100'000 Kilometer Laufleistung.

Der 3,29 Meter lange Subaru Vivio ist 1992 der erste Kei-Car mit 4WD, der auch in Europa verkauft wird.

Einfallsreich ist Subaru auch bei diesem Kleinwagen, den es mit sehr unterschiedlichen Karosserien gibt.

Subaru vereinbart 1992 mit der chinesischen Guizhou Aviation Industry Corporation einen Technologietransfer, der anschliessend zur Produktion von Subaru-Modellen in China führt.

1993

Mit dem Impreza steigt Subaru 1993 in das populäre Kompaktsegment ein und liefert mit dem WRX STI einen Supersportler, der bald darauf Legendenstatus erlangen wird.

1995

Das Corporate Environment Committee verabschiedet im April 1996 einen Umweltplan 2000. Schon fünf Jahre davor, 1995, gelangt mit dem Sambar EV das erste Elektrofahrzeug von Subaru in den Handel.

Im japanischen Hokkaido wird 1995 das Bifuka-Testgelände für Fahr- und Performance-Tests bei Schnee und Kälte eröffnet. Seit 2003 ergänzt ein Hochgeschwindigkeitskurs das Areal.

Mit den Modellen Forester und Outback übernimmt Subaru eine Führungsrolle im internationalen SUV- und Crossover-Segment.

Allround-Eigenschaften und unverwechselbare Formgebung – mit dem Forester gelingt Subaru ein ganz grosser Wurf!

Seine rustikale Optik macht den Outback bis heute zu einem Trendsetter.

1999

General Motors erwirbt 1999 einen 20-prozentigen Anteil am Subaru-Mutterkonzern Fuji Heavy Industries und schafft damit die Voraussetzung für eine enge – wenn auch zeitlich limitierte – Zusammenarbeit zwischen Subaru und den GM-Marken Opel und Saab.

2000 - 2009

2000

ZEIT DER ENTSCHEIDUNGEN

Subaru macht sich nach dem Jahrtausendwechsel fit für die Zukunft. Die Einführung des ersten Boxer-Dieselmotors der Welt erschliesst neue Kundengruppen. Das Potenzial alternativer Antriebe wird ausgelotet, Kooperationen sorgen für Synergien – und im Motorsport wird eine wegweisende Entscheidung getroffen.

2003

Auf der Tokyo Motor Show 2003 zeigt Subaru das Roadster-Konzept B9SC mit Hybridantrieb. Entworfen wurde der offene Zweisitzer von Chefdesigner Andreas Zapatinas.

Im Rahmen der mit GM vereinbarten Kooperation entstehen der Saab 9-2X auf Impreza-Basis und der Saab 9-6 (Konzeptfahrzeug) auf Basis des Subaru B9 Tribeca.

Schweden-Subaru: Der wohl seltenste Impreza nennt sich Saab 9-2X.

Der Subaru Tribeca sollte als Saab 9-6 debütieren. Es blieb bei der Idee.

2003 holt der Norweger Petter Solberg den vorerst letzten Titel in der Rallye-WM für Subaru. Nach insgesamt drei Hersteller- und drei Fahrertiteln zieht sich die Marke 2008 aus der Rallye-WM zurück.

2005

Im März 2005 läuft der dreimillionste Subaru Legacy vom Band, der meistverkaufte PW der Welt mit permanentem Allradantrieb.

Steigenden Kundenansprüchen entsprechend ist die Neuauflage des Legacy eine sehr kultivierte Erscheinung.

2006

Der «International Engine of the Year Award», der Oscar des Motorenbaus, geht 2006 an den 2,5-Liter-Boxer-Motor mit Turbolader.

Starkes Stück: 2006 wird der 300 PS starke 2,5-Liter-Turbo-Boxer-Benziner in der Kategorie 2,0 bis 2,5 Liter mit dem «International Engine of the Year Award» ausgezeichnet.

2007

Auf der IAA 2007 zeigt Subaru den weltweit ersten Vierzylinder-Boxer-Dieselmotor. Die Einführung in verschiedenen Modellreihen erfolgt im Jahr darauf.

Leicht, kompakt, laufruhig: Der Boxer bändigt den Diesel.

Im Rahmen einer mit Toyota vereinbarten Kooperation werden alle Subaru Kei-Cars künftig von Daihatsu entwickelt und produziert.

2009

2009 feiert die Kombination aus Boxer-Benziner und dem neuen stufenlosen Automatikgetriebe namens Lineartronic ihren Einstand.

Fahrspass, Komfort und Treibstoffeffizienz, dafür steht die Kombination aus Boxermotor und dem Automatikgetriebe Lineartronic.

2010 - 2019

2010

START IN EINE NEUE ÄRA

Mit dem Marken-Claim «Confidence in Motion» stellt sich Subaru den Herausforderungen einer neuen Dekade. Mehr noch: Dieses Credo wird die Identität der Marke in den kommenden Jahren prägen.

Auf dem Nürburgring brennt der Subaru WRX STI mit 7:55 Minuten im Jahr 2010 eine Rekordzeit für Viertürer in den Asphalt.

2011

2011 führt Subaru die dritte Boxer-Motoren-Generation ein.

2013

Der permanente Allradantrieb Symmetrical AWD wird 2013 ergänzt durch das X-Mode-System für überlegene Allrad-Performance.

2015

Bei Subaru läuft 2015 der 15-millionste Boxer-Motor vom Band.

2017

2017 wird Fuji Heavy Industries anlässlich des 100-jährigen Konzernjubiläums in Subaru Corporation umbenannt.

2018

2018 feiert Subaru 60 Jahre Autobau und lanciert die fünfte Generation des Forester.