
Die Kontrolle der Karosseriebewegungen ist ein weiterer wichtiger Faktor beim Kurvenfahren - insbesondere bei rascher Abfolge von Richtungswechseln. Unter solchen Umständen steht ein niedriger Schwerpunkt am besten im Einklang mit den physikalischen Gesetzen. Und wiederum ist es der Boxermotor und sein einzigartiger Antriebsstrang, der hier eine wichtige Rolle spielt. Je höher der Schwerpunkt, umso eher gehen Gleichgewicht und Kontrolle verloren, so dass das Fahrzeug tendenziell in den Kurven instabil wird. Bei Subaru gilt: je niedriger, umso besser. Daraus erklärt sich auch der dramatische Unterschied zwischen den beiden dargestellten Beispielen. Die "Körpersprache" eines Subaru drückt stets Gelassenheit und Stabilität aus. Das Fahren wird komfortabler und weniger ermüdend. Genau das ist der Grund, warum Subaru bei der Konstruktion seiner Fahrzeuge konsequent der eigenen Philosophie folgt. |
Giermoment / Trägheit
Immer wenn ein Auto eine Kurve durchfährt, bewirken Zentrifugalkräfte, dass die Karosserie sich neigt und das Fahrzeug zum Kurvenaussenrand schiebt. Die hierbei erzeugte Kraft wird Giermoment oder Trägheit genannt. Dieser Pendeleffekt verstärkt sich, falls der Schwerpunkt hoch liegt. Das Auto braucht in diesem Fall länger, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Liegt der Schwerpunkt des «Pendels» tief, nahe beim Fahrwerk (wie bei Subaru), ist das Giermoment erheblich geringer, Kurven lassen sich schneller und sicherer durchfahren, das Fahrzeug bleibt einfacher unter Kontrolle, das Fahrverhalten wird insgesamt spürbar gleichmässiger und stabiler. |